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Auszug aus der dem Algenvernichter Algenfrei S zugrunde liegenden internationalen Patentanmeldung:

 

Die vorliegende Erfindung betrifft die Verwendung eines oder mehrere wasserlösliche Farbstoffe enthaltenden Algenvernichters zur Bekämpfung von Grünalgen, vorzugsweise Fadenalgen, in Gewässern.

 

Algen, beispielsweise Fadenalgen, werden sowohl im Aquarium als auch im Gartenteich oftmals zur Plage. Systematisch betrachtet gehören die Fadenalgen zu den niederen Pflanzen und werden dem Stamm der Grünalgen (Chlorophyta) zugeordnet. Ein Großteil der bekannten Grünalgenarten ist im Süsswasser beheimatet. Arten der Gattungen Ulothrix, Spirogyra und Cladophora stellen für viele Gartenteichbesitzer im Frühjahr und Sommer regelmäßig ein großes Ärgernis dar, wenn diese Algenarten aufgrund von Massenvermehrungen dann einen regelrechten Algenteppich ausbilden, der nur noch schwer aus dem Wasser zu entfernen ist. Die Fadenalgen siedeln sich in der Regel auch direkt an Flächen und Wandungen, vorzugsweise am Boden, sowie auf technischen Einrichtungen wie Filtern, Pumpen, Leitungen, Belüftungseinrichtungen etc. an, so dass es auch daran zu Beeinträchtigungen kommen kann.

 

Die Ursachen für das Algenwachstum sind häufig ein Überangebot an Nährstoffen und - vor allem - Licht. Als Maßnahmen zur Algenbekämpfung ist aus dem Stand der Technik bekannt, schnellwachsende Pflanzen in das  Aquarium bzw. den Gartenteich zu setzen, um den (Faden)algen die Nährstoffquelle zu entziehen. Auch kann durch die Verwendung von Phosphat-bindenden Stoffen als indirekter Algenvernichter, z.B. Zeolithe, das Algenwachstum reduziert werden. Bis eine solche Maßnahme Wirkung zeigt, kann es einige Wochen dauern, ein vollkommen algenfreies Aquarium bzw. Gartenteich wird in der Regel nicht erhalten. Es hat sich aber gezeigt, dass auch die Gegenwart von kaum mehr nachweisbaren Phosphatmengen zum Wachstum von Grünalgen ausreicht. Außerdem kann nach starken Regenfällen beispielsweise durch Einspülung von Rasendünger aus dem den Teich umgebenden Rasen  das Algenwachstum sprunghaft ansteigen. Als weitere Maßnahme zur Reduzierung des Algenbefalls wird ein Wasserwechsel empfohlen. Auch diese Maßnahme ist vielfach nicht praktikabel. Gleiches gilt für die Reduzierung der Beleuchtung, was zwar für ein Aquarium möglich wäre,  nicht aber für den Gartenteich.

 

Weitere schnell wirkende und wirksame Algenvernichter sind Algizide, die Wirkstoffe wie Terbutryn, Monolinuron, Zink- und Kupfersalze enthalten und hochtoxisch sind. Keines der bekannten Präparate hat jedoch eine selektive Wirkung auf Algen. Durch den Einsatz von derarten Algenvernichtern bzw. Algenmitteln wird somit (a) die Wasserqualität verschlechtert, (b) das Wachstum von Wasserpflanzen beeinträchtigt bzw. vollkommen unterbunden und (c) auch eine toxische Wirkung auf evtl. eingesetzte Fische und biologische Filteranlagen ausgeübt. Ein Einsatz solcher Algenvernichter für Aquakulturen scheidet (auch aus rechtlichen Gründen) vollkommen aus.

 

Der vorliegenden Erfindung lag somit die Aufgabe zugrunde, einen Algenvernichter zur Verfügung zu stellen, der das Grünalgenwachstum in Gewässern unterdrückt, vorzugsweise vollständig hemmt, und dabei keine toxische Wirkung auf in dem Gewässer befindliche Organismen, beispielsweise Fische, hat.

 

Die Lösung dieses technischen Problems erfolgt durch den in den Patentansprüchen beschriebenen Algenvernichter der vorliegenden Erfindung. Das Chlorphyll oder Blattgrün bezeichnet eine Klasse natürlicher Farbstoffe, die von Organismen gebildet werden, die Photosynthese betreiben. Insbesondere Landpflanzen und Grünalgen erlangen ihre grüne Farbe durch Chlorophyllmoleküle, d.h. Chlorophyll a und b mit zwei Absorptionsmaxima bei 430 und 662 bzw. 453 und 642 nm. Es wurde nun gefunden, dass die Photosynthese und somit das Wachstum der Grünalgen dadurch wirkungsvoll gehemmt werden kann, dass man dem Wasser in geringen Mengen ein Farbstoffgemisch zusetzt, das vor allem den Bereich des sichtbaren Lichts absorbiert, der den beiden Absorptionsmaxima von Chlorophyll a und/oder b entspricht. Während sich bei den zu der vorliegenden Erfindung führenden Experimenten zeigte, dass die Anwendung eines Farbstoffs, der lediglich eine Wirkung hinsichtlich eines Absorptionsmaximums von Chlorophyll hat (also z.B. blau oder rot), nur eine leichte Hemmung des Algenwachstums bewirkte, so zeigte die Anwendung des Farbstoffgemischs wie es in dem Algenvernicher Algenfrei S vorliegt und das die zwei Absorptionsmaxima im Bereich der Absorptionsmaxima von Chlorophyll aufweist, innerhalb eines Tages (!) einen synergistischen Effekt: Im Vergleich zu Algenvernichtern mit den Einzelfarbstoffen in gleichen Konzentrationen konnte das Algenwachstum vollständig gehemmt werden.....

 

Auszug aus Untersuchungsberichten eines unabhängigen mit der Untersuchung des Algenvernichters beauftragten Instituts:

"In diesem Versuchsaufbau (Freilandteiche mit einem Volumen von 5.000 L) konnte mit dem untersuchten Algenvernichter Algenfrei S u.a. eine Algen hemmende Wirkung in Bezug auf die Fadenalgen festgestellt werden. Zwischen der einfachen und der doppelten Konzentration des Algenvernichters bestand unter den angegebenen Bedinungen kein statistisch signifikanter Unterschied." (Zusammenfassung des Untersuchungsberichts zur Wirkung des Algenvernichters vom 4.10.2013)

 

"Zu der letzten Versuchsreihe (an 4 Teichen) können wir Ihnen schon einmal folgende Informationen geben:

Es wurden - wie besprochen - zunächst die Fadenalgen aus allen Teichen entfernt, drei der Teiche mit dem Algenvernichter Algenfrei S in der Konzentration lt. Packungsbeilage behandelt, die Fadenalgen zerkleinert, durchmischt und je Teich 160 g Fadenalgen möglichst gleichmäßig über alle 4 Teiche verteilt. In allen Fällen sind die Fadenalgen sofort abgesunken. Nach 3 Tagen sind in der unbehandelten Kontrolle Fadenalgen an der Wasseroberfläche beobachtet worden. Die Fläche vergrößerte sich innerhalb der nächsten 14 Tage auf 100 qcm. In den drei mit dem Algenvernichter behandelten Teichen sind keine weiteren Fadenalgen an der Wasseroberfläche erschienen.

In den Kübelversuchen wurde weiterhin beobachtet, dass die Fadenalgen in den unbehandelten Kontrollen gewachsen sind und in den mit dem Algenvernichter behandelten Varianten diese weiter zurückgegangen sind. Der Anteil an Schwebealgen hat sich ebenfalls deutlich reduziert " (Zusammenfassung des Untersuchungsberichts zur Wirkung des  Algenvernichters vom 13.10.2013)